Mein Bundesfreiwilligen Dienst zwischen Deich und Meer
einhundert
Link abrufen
Facebook
X
Pinterest
E-Mail
Andere Apps
Die Gedanken schwirren gerade noch in meinen Kopf herum, sodass ich heute eher auf meine Artenliste auf meinem Blog verweise. Heute habe ich nämlich die 100. Art gesehen. Es war ein Sperber.
Weil morgen die Chefetage für eine Einweisung vorbeischaut, haben wir heute ganz viel Unkraut gezupft. Meine Mitbewohnerin und ich haben schon erste Pläne für den Garten in die Tat umgesetzt. Abends waren wir dann sehr müde, sodass wir nicht allzu alt geworden sind.
Wenn ich gefragt werde, ob ich auch Fotos von den Geschichten habe, die ich erlebe, verneine ich oft. Heute war eine Situation, bei der ich wahrhaftig überlebt habe, ob ich nicht ein Foto machen soll. Auf dem Weg zum ersten Zählpunkt der Gänsezählung fuhr ich am Wöhrdener Loch vorbei und musste kurz stutzen, ob ich das gerade richtig gesehen habe. „Tatsächlich", dachte ich mir, nachdem ich mich vergewissert habe. Da stand ein Schaf an der Straße. Da, wo Autos mit 100 Sachen vorbeirasen mit Tunnelblick zum nächsten Ziel. Ich fragte also zwei Ornithologen, die in der Nähe standen, ob mir nicht einer helfen könnte. Zu zweit liefen wir zum Schaf. „Auf der anderen Seite des Zauns ist das Gras viel grüner", witzelte mein Helfer. Ja, da war was dran. Ich sah das Schaf und überlegte: „Foto? Ja ! Oder nein?" Nein. Das wäre echt suspekt. Ich sage mir dich nicht, dass ich erstmal das Foto haben will und dann - Achja - muss ich dem Schaf auch noch helfen. Das wäre nicht ...
Heute bin ins Abenteuer gestartet ohne recht zu wissen, was genau mich eigentlich erwartet. Nach 7 Stunden Bahnfahrt (ein Zug ist ausgefallen) wurde ich von den Alt-BufDis am Bahnhof abgeholt. Abends wurden wir noch von unseren Vorgänger Jan besucht. Um den ersten Tag gemütlich ausklingen lassen zu können, haben wir uns ans Meer in einen Strandkorb gesetzt und bei einem kühlen Bier und selbstgemachten Kartoffelsalat den Sonnenuntergang genossen. Meine Mitbewohnerin ist auf einem Seminar für eine Woche. Zurzeit lebe ich im Übergangsmonat mit den beiden "Alt-BufDis" in einer WG.
Kommentare